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Tagungsband der Koperationstagung mit der Universität Jena, Theologische Fakultät (Prof. Spehr), dem Verein für die Kirchengeschichte der Kirchenprovinz Sachsen und dem Arbeitskreis Deutsche Landeskirchengeschichte (ADLK)eva cover 06870 Herbergen SB 27 Spehr Landeskirche ohne Landesherrn1 im Jahre 2019 in Weimar.
Mit dem Ende des landesherrlichen Kirchenregiments 1918 standen die evangelischen Kirchen in Deutschland vor umwälzenden Herausforderungen. Es galt, neue rechtliche und organisatorische Strukturen zu schaffen und ein Verhältnis zur jungen Demokratie zu entwickeln. Hierbei waren die Probleme der nun eigenständig gewordenen Landeskirchen durchaus different. Revitalisiert wurde zudem die Idee eines Zusammenschlusses der Einzelkirchen, die in der Gründung des Deutschen Evangelischen Kirchenbundes 1922 konkret wurde.
Der vorliegende Band widmet sich den institutionellen Veränderungen anhand konkreter territorialgeschichtlicher Betrachtungen. Neben exemplarisch ausgewählten Landeskirchen Süd-, West- und Mitteldeutschlands liegt ein besonderer Fokus auf den Veränderungen für die deutschen Auslandsgemeinden im Baltikum, in Polen und Rumänien.
Die Beiträge gehen zum überwiegenden Teil auf Vorträge zurück, die im Rahmen der gleichnamigen Tagung im August 2019 in Weimar gehalten wurden.

eva cover 06797 Koch Musik der Menschen und EngelStefan Michel und Johannes Schilling (Hrsg.): Ernst Koch: Frömmigkeitsgeschichtliche Beiträge zur lutherischen Musikkultur. Mit einer Bibliographie der Schriften des Autors 
zum 90. Geburtstag des Ehrenvorsitzenden der Gesellschaft für Thüringische Kirchengeschichte.

Luthertum und Musik – das ist seit dem 16. Jahrhundert eine Grundsignatur von Kirche und Kultur. Im Gefolge der Reformation entwickelte sich eine reichhaltige und vielfältige lutherische Musikkultur. Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach haben sie in ihren Zeiten und bis in die Gegenwart besonders kräftig bestimmt. Die Aufsätze dieses Bandes handeln von den theologischen und frömmigkeitsgeschichtlichen Kontexten ihrer Werke, spüren ihren Entstehungsbedingungen nach und fragen nach dem Zusammenhang von Irdischem und Himmlischem.
Eine Laudatio und eine Bibliographie der Schriften von Ernst Koch erschließen das reichhaltige Werk eines Kirchenhistorikers, dem es immer auch um den Zusammenhang von Musik und Theologie zu tun war und ist.

Evangelische Verlagsanstalt Leipzig 2021

60575 Noack Seidel Evangelische Kirche MitteldeutschlandSchlaglichter der Kirchengeschichte vom frühen Mittelalter bis heute

Axel Noack/Thomas A. Seidel (Hrsg.) im Auftrag des Vereins für Kirchengeschichte der Kirchenprovinz Sachsen e.V.  und der Gesellschaft für Thüringische Kirchengeschichte e.V.: 
Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) ist eine ganz besondere Landeskirche. Sie hat mit Abstand die meisten Lutherstätten, u. a. Wittenberg, Erfurt, Eisenach, Torgau, Mansfeld, Eisleben und Stotternheim. Mit Schütz, Bach, Telemann und Händel hat diese Region die Kirchenmusik geprägt wie kaum eine andere. Und mit etwa 4.000 Kirchen und Kapellen verfügt sie über die meisten Kirchengebäude aller Landeskirchen – aber in manchen Landstrichen auch über die wenigsten Kirchenmitglieder in der Wohnbevölkerung. Der Band gibt einen Überblick über die wechselvolle Geschichte der EKM und ihrer Vorgängerkirchen, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen und der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen – von der Gründung der ersten Bistümer um 700 n. Chr. bis heute. 
Evangelische Verlagsanstalt Leipzig 2020

Axel Noack: Die EKM verstehen – wichtige Daten ihrer Geschichte
Bettina Seyderhelm: Zwischen Salzwedel und Suhl – kirchliche Kunst im Land der Reformation. Ein Überblick
Erik Dremel: Mitteldeutsche Kirchenmusik – und die Welt der Musik
Marianne Schröter: Die Stätten der Reformation
Saskia Jähnigen: Die mitteldeutsche Klosterlandschaft
Andreas Lindner: Bonifatius und das erste Bistum in Mitteldeutschland
Stephan Freund: Das Bistum Halberstadt – Gründung ohne Gründer
Stephan Freund: Die Gründung des Erzbistums Magdeburg 968 –  oder: Geduld zahlt sich aus
Reinhard Creuzburg: Die Altmark – Ausgangspunkt und Teil der Mark Brandenburg (1157–1815)
Axel Noack: Die Reformation im geteilten Sachsen
Ralf Gebauer: Der Schmalkaldische Bund
Stefan Michel: Das Reformwerk Ernsts des Frommen
Jutta Noetzel: Evangelisch-reformiert in der EKM
Marianne Schröter: Pietismus und Aufklärung –  das Beispiel der Universität Halle
Margit Scholz: Die Provinz Sachsen formiert sich
Hans Seehase: Die Kirchenprovinz Sachsen und die Veranstaltung von Provinzialsynoden
Axel Noack: Bekenntnis und Union
Hannelore Schneider: Kirchliche Vielfalt und Einigkeit in Thüringen: Die Situation nach der letzten großen Erbteilung der Ernestiner von 1826
Andreas Müller: Das Arnstädter Marienstift und das diakonische Werk
Klaus Dicke: Langes Sterben – rasches Ende: Das Ende des „landesherrlichen Kirchenregiments“
Christoph Kähler: Kirche als Notgemeinschaft
Christopher Spehr: Wer regiert die Kirche? Der „Kirchenkampf“ in Thüringen und in der Kirchenprovinz Sachsen
Axel Noack: Am Anfang stand der Kompromiss –  die Gründung der KPS nach 1945
Thomas A. Seidel: Im Übergang der Diktaturen: Kirchliche Neuordnung in Thüringen nach 1945
Christian Dietrich: Die Entkirchlichung des Ostens
Matthias Sens: „Wir geh’n zusammen“ – die Bildung der EKM

Der siebente Band des Thüringer Pfarrerbuches bietet etwa 3000 Biogramme der Pfarrer des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Meiningen von der Reformation bis 1918. Zu Sachsen-Meiningen zählten nicht nur die Zentren Meiningen, Hildburghausen, Salzungen oder Wasungen sondern auch die Exklave Camburg.

Sein konfessionspolitischer Kontext und sein Maler Veit Thiem

Aus dem Vorwort von Steffen Michel:
Die vorliegende Studie, die zunächst von kunsthistorischen Fragestellungen ausgeht, führt hinein in die Welt des beginnenden konfessionellen Zeitalters, in der Luther gerade für die Ernestiner eine Identifikationsfigur darstellte. Luther und seine Landesherren – hier ist an Friedrich den Weisen, Johann den Beständigen und Johann Friedrich den Großmütigen zu erinnern – bilden in der lutherischen Erinnerungskultur eine Einheit.

Der 6. Band des Thüringer Pfarrerbuchs bietet die Daten zu allen Pfarrer des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Altenburg von der Reformation bis zum Jahre 1918. Wie bei den anderen Bänden werden neben den Lebensdaten auch zahlreiche Angaben über Familienverhältnisse oder sonstige Leistungen der Geistlichen geboten.

hrsg. von Susanne Böhm und Miriam Rieger, Erfurt 2010

Im 5. Band des Thüringer Pfarrerbuchs werden alle Pfarrer des ehemaligen Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt von der Reformation bis zum Jahre 1918 verzeichnet. Die Biogramme bieten außer den Lebensdaten und Dienstorten auch die Angaben über Familienverhältnisse oder sonstige Leistungen der Geistlichen. Quellenangaben runden die Artikel ab und machen sie nicht nur zu einer Fundgrube für die Kirchengeschichte, sondern auch für die Lokal-, Sozial- und Familiengeschichte.

Eine historische und sakralkünstlerische Spurensuche, hrsg. von Lothar Schmelz und Thomas A. Seidel, Erfurt 2007

Corona Unger. Barocke Emporenmalerei in Dorfkirchen des Herzogtums Sachsen-Gotha. Bedeutung, Entstehung und Gestaltung, Weimar 2006

Hermann Gebhardt. Ein Thüringer Dorfpfarrer im 19. Jahrhundert, hrsg. von Christel Köhle-Hezinger und Stefan Michel, Weimar 2004

Der 4. Band des Thüringer Pfarrerbuchs verzeichnet die Pfarrer der reußischen Herrschaften von der Reformation bis zum Jahre 1918. Er enthält außer den Lebensdaten und Dienstorten auch die Angaben zu den Karrierestationen und den Familienverhältnissen der aufgenommenen Pfarrer.

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